Und es regnet doch!

0:05 Uhr – Ich sehen ihn vor mir auf dem Bühnenrand sitzen: Albert Hammond. In blauen Jeans, offenem weißem Hemd und ordentlicher Matte auf dem Kopf. Er spielt auf einer hellen Gitarre und spielt natürlich „It never rains in Southern California“. Und auch im südlichen Andalusien regnet es eigentlich nie. Außer heute. Und wenn sich die Wolken dann eben mal öffnen, dann verhält sich das hier ähnlich wie bei Albert Hammond: Es schüttet.

Heute Mittag hat es kurz gewittert und ordentlich geregnet. Kurz darauf hatte ich das Vergnügen, im Auto nach Hause zu fahren. Kreuzungen warten plötzlich nicht mehr zu erkennen, an ihrer Stelle hatte sich ein idyllischer kleiner See breit gemacht. So talentiert die Menschen hier unten vielleicht sein mögen, Wasser an die unmöglichsten und abgelegensten Orte zu bringen, so unfähig sind sie offenbar, Wasser von den offensichtlichsten und zentralsten Stellen wegzubringen. Und dann gibt es eben nach 10 Minuten Wolkenbruch auch gerne mal eine mittelgroße Überschwemmung.

Aber das ist alle nicht so schlimm. Es hat schon wieder aufgehört und morgen soll die Sonne wieder scheinen. Schließlich will ich ja die nächsten vier Wochen noch den Wetterneid auf mich ziehen.

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