Hochschlafen.

20:42 Uhr – Man könnte ja einfach mal davon ausgehen, dass man während des Schlafs einfach nur faul im Bett liegt und eher weniger tut. Dem ist aber laut einer aktuell von mir durchgeführten Studie nicht so.

Es ist nämlich so: In meinem Bett in Aalen liegt das Kopfkissen nicht direkt an der Wand, weil das Bett am Kopfende auf der Höhe der Oberkante der Matratze noch ungefähr eine vierzig Zentimeter lange Ablagefläche hat. Wenn ich nun abends meine Nachttischlampe (gibt es auch Nachtischlampen?) ausknipsen will, muss ich mich unbändig lang machen, um an den Lichtschalter zu kommen. Kaum acht Stunden später komme ich aber ohne Probleme an den Lichtschalter. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist ja bekannt, dass man über Nacht wächst, weil sich die Wirbelsäule entstaucht. Zum anderen schlafe ich mich dank der besagten Ablagefläche jede Nacht zusammen mit meinem Kopfkissen ein paar Zentimeter hoch. Ich finde diese Art des Hochschlafens unglaublich faszinierend.

Übrigens, man kann sich auch runterschlafen: Das weiß jeder, der schon mal am Hang gezeltet hat.

 

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