Wenn es gut ist, wird es schön sein

22:35 Uhr – Okay Freunde, ich weiß, dass ich euch noch ein paar Zeilen über meinen Urlaub schuldig bin. Und jetzt bin ich ja schon ziemlich genau seit einer Woche wieder zurück. Also. Erst mal war ich ja eine Woche in Valencia. Das war eine sehr schöne Mischung dort. Wir waren sportlich: Die ganze Zeit durch die Stadt geradelt, joggen am Strand und im Turia-Park und sogar einmal mit den Profis beim Schwimmtraining. Wir waren faul: Am Strand, auf dem Sofa und auf der Parkbank. Wir waren Fans: In der Kneipe beim Champions League gucken und auf dem Sofa beim Marca-TV gucken. Wir waren Essen: Tapas, Fideuà und Selbstgekochtes. Wir waren Trinken: Vino Tinto, Cerveza und selbstgemixtes Spezi. Ihr seht schon: Die Woche war vollgepackt bis auf die letzte Sekunde. Von Valencia aus bin ich weiter nach Rom. Und Rom und ich – das passt. Obwohl ich mitten in der Nacht ankam und keinen Stadtplan hatte, hab ich mich direkt gut zurechtgefunden. Wir sind wohl von der Logik her so ziemlich auf einer Ebene. Am ersten Morgen hab ich den Vatikan abgegrast. Muss man wohl mal machen, Petersdom und Sixtinische Kapelle gucken. Man geht ja auch zum Eifelturm, wenn man in Paris ist. Es waren aber beinahe ein paar Menschen zu viel unterwegs für meinen Geschmack. Also ein paar Millionen. Aber Danke fürs Zuwinken, Franziskus. Weils so schön und der Tag so lang war, hab ich direkt im Anschluss noch das Kolosseum und einige Ausgrabungen besichtigt. Sicherlich auch aus der Liste „Was man in Rom gesehen haben muss“, aber auf jeden Fall auch sehenswert. Am Abend dann ein feierlicher Ausklang an der Spanischen Treppe und schon waren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgehakt. Sprich: Der zweite Tag war pure Freizeit, die ich nach einem kurzen Marsch zum Pantheon und zu einem Markt, in einer römischen Grünanlage genießen wollte. Gar nicht so leicht, das mit den Grünanlagen in Rom. Auf meiner verzweifelten Suche bin ich dann in einem Stadtteil namens Trastevere gelandet. Ein Traum! Sowas von Postkarten-Italien. Mensch, was bin ich da rumflaniert. Es war am Tag schon so schön, dass ich am Abend gleich nochmal hin bin. Welch Bilderbuch-Sonnenuntergangs-Schummerlicht-Romantik. Und sehr lecker italienisch gegessen habe ich dort auch. Und schwuppdiwupp – nach einer kurzen Nacht, eine Busfahrt und einem durchdösten Flug war ich schon wieder zurück in Memmingen. Und zum Schluss die gute Nachricht für die Frauenwelt außerhalb von Rom: Ich habe keine Münzen in irgendwelche Brunnen geworfen. Keine Einzige. Euch zuliebe.

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