Ronda

00:01 Uhr – Eigentlich war das Busunternehmen Portillo schuld, dass es mich heute nach Ronda verschlagen hat. Klar war, dass ich an meinem freien Samstag einen kleinen Ausflug unternehmen wollte, das Ziel haben aber letztendlich die Busfahrpläne ausgesucht. Ronda ist ein kleines Ständchen, dass ein gutes Stück weg von der Küste auf einem Felsen im Zentrum von Andalusien liegt. Das Besondere an Ronda ist, dass die Stadt genau genommen auf zwei Felsen gebaut ist – zwischen den beiden Stadtteilen klafft eine tiefe Schlucht auf, die von einer Brücke, der Puente Nuevo, überspannt wird. Hört sich zunächst nicht besonders spektakulär an, aber wenn man von oben nach unten guckt, sieht es doch ganz schön tief aus. Wirklich beeindruckend. Natürlich bin ich auch durch die Stadt flaniert (heute war Start des Winterschlussverkaufs in Spanien) und habe die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Unter anderem habe ich eine Art Wein-Museum besucht. Einen leckeren Rotwein machen die da in Ronda, allerdings war die Stunde für eine ausgiebige Verköstigung zu früh und die Preise für Hamsterkäufe zu teuer.

Irgendwann war der Stadtplan abgearbeitet, aber noch jede Menge Zeit übrig. Ich habe mich dann gegen das (sicherlich total spannende) Banditenmuseum entschieden und habe mich auf Trampelpfaden in die Schlucht hinab gewagt, bis ich unter der Brücke stand. Teilweise war mir da schon ein bisschen mulmig zumute, so ganz ohne Befestigung und Geländer. Aber ich habe mal wieder überlebt und darum dürfen euch die Bilder für heute den Rest erzählen.

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