22:17 Uhr – Habe ich halt heute einfach mal mit Nepal telefoniert. Und so kam’s: Die eigentliche Geschichte war ein Telefoninterview mit einem Allgäuer Senner zum florierenden Onlinehandel mit Lebensmitteln. Der hat mir dann den Kontakt zu einem Käse-Kunden in Kathmandu hergestellt. Der Kunde ist ein inzwischen 75-jähriger, ehemaliger deutscher Manager. Nachdem er jahrzehntelang in Indien und China beschäftigt war, hat er sich mit 58 zum Ruhestand auf 1.400 Metern in Nepal niedergelassen. Dort hat er sich einen Olivenhain und eine Alpakaherde aufgebaut. Olivenöl made in Nepal. Ganz schön cool, wie ich finde. Ist aber wohl gar nicht so verrückt, weil dort sehr mediterranes Klima herrscht. Also nix mit ewigem Schnee, eisiger Kälte und schroffen Felsen. Da hab ich mir bisher irgendwie was anderes vorgestellt.

Aber zurück zur Geschichte mit dem Käse: Die zwei Kilo Emmentaler und Bergkäse, die der gute Mann ab und an bestellt, sind rund zwei Wochen von Hopferau im Ostallgäu nach Kathmandu unterwegs. Dabei würde der Käse an den Rändern etwas anschmelzen und darum auch nicht mehr so gut schmecken. Aber eben immer noch besser als gar kein Käse. Da sieht man auch gerne über die Versandkosten von ungefähr 100 Euro pro Paket hinweg, oder?

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