14:02 Uhr – Das mit dem Gänseblümchentee habe ich von meiner Oma abgeschaut. Sie macht das, um die Kosten für gekauften Tee zu sparen. Auf den Zeitaufwand umgelegt glaube ich ja nicht, dass sich das noch rechnet. Aber momentan spielt knappe Zeit in meinem Leben ja nicht die größte Rolle. Und außerdem finde ich selbst Lebensmittel oder Getränke herstellen ja allgemein spannend, also habe ich vor ein paar Wochen bei uns auf der Wiese und im Schildkrötengehege eine kleine Schüssel voll Gänseblümchen gesammelt, anschließend ein paar Tage getrocknet und dann in ein kleines Einmachglas gepackt. Noch mehr Bio, von hier, Fairtrade, ökologisch, vegan und was weiß ich geht eigentlich gar nicht mehr. Dass und auch dass der Tee in der Theorie ziemlich gesund ist, bringt jedoch relativ wenig, wenn er nicht schmeckt. Heute habe ich mir nun die erste Tasse selbstgemachten, puren, ungezuckerten  Gänseblümchentee gegönnt. Und ich muss sagen: gut! Die ersten Schlücke schmecken noch etwas sehr nach Wiese, aber dann entfaltet er ein wirklich recht angenehmes und feines Aroma. Nach diesem durchschlagenden Erfolg habe ich mir direkt wieder eine Schüssel geschnappt und eben neue Blümchen gesammelt. Jetzt gilt es den Wintervorrat anzulegen. Und wer weiß, vielleicht kann man aus Gänseblümchen ja auch Schnaps machen.

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