Herrmannsseiten: Kopfweh im Freien.

14:47 Uhr – So. Mit Gurke, Radieschen, Emmentaler und Kirsch-Cola versuche auf meinem Balkon unter meinem blau-gelb-grün-roten Sonnenschirm und im Duft meines Kräuterbeetes mein Kopfweh zu bekämpfen. Es ist mir ja unerklärlich, wo das herkommt. Vielleicht, weil ich heute drei Stunden lang am Stück Willy Astor gehört habe. Dienstlich. Wobei ich ja sagen muss: Der ist schon großes Wortspielkino. Eventuell kann man ihn ja als Amsel, Drossel, Ringo und Star-Gast für die nächste große Kalauer-Nacht gewinnen. Apropos groß: Sind Radieschen, die bitter schmecken eigentlich schlecht? Nicht schlecht wird auf jeden Fall mein Herrmannkuchen (von mir auch liebevoll Herbertkuchen genannt), an dem ich seit gestern rumbacke. Der Herrmannkuchen funktioniert nämlich so: Man bekommt von irgendjemand (in meinem Fall war das die liebe Elisa) ein Eimerchen mit Teig geschenkt, dessen Zutaten man nicht kennt. Dazu gehört eine Anleitung: Eine Woche lang muss in den Teig irgendwas anderes hinein gerührt werden. Gestern waren es 250 Gramm Zucker, heute kommen 250 Milliliter Milch dazu. Am Samstag kommt ein Viertel des Teiges dann in den Ofen und wird zu einem vermutlich oberleckeren Herrmannkuchen. Und die anderen drei Viertel schenkt man an andere Opfer weiter, die dann auch backen müssen. Vielleicht schenke ich ein Viertel dem Herrn Herrmann von den Allgäuer Überlandwerken. Den habe ich nämlich vorhin interviewt.

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