14:21 Uhr – Man muss es auch mal so sagen: Was für ein schöner Tag! Ich habe mir heute freigenommen, ein bisschen länger geschlafen, gemütlich gefrühstückt und dann ganz entspannt ein bisschen was geschafft. Dann war ich ohne Eile einkaufen, im Auto habe ich meine Sonnenbrille getragen und Manu Chao gehört, habe mir beim Bäcker zwei Berliner gegönnt und danach einen Spaziergang bei herrlichem Sonnenschein gemacht. Das werden am letzten Februartag doch nicht schon erste Frühlingsgefühle sein?

Langsam kribbelt es auch ein bisschen in der Magengegend. Daran sind aber definitiv nicht die Frühlingsgefühle schuld, sondern ein telefonisches Bewerbungsgespräch, dass ich gleich habe. Es ist aber ein äußerst positives Kribbeln – schließlich kann man bei so einem Telefonat ja nur gewinnen.

Außerdem habe ich für heute Abend noch eine gute Tat geplant. Es handelt sich dabei allerdings nicht um die vielleicht erhoffte Beseitigung aller Häästräger dieser Welt. Die gute Tat ist etwas weniger egoistisch. Ich möchte mich nach über acht Jahren mal wieder am Blutspenden versuchen. Das erste und bisher letzte Mal endete leider beinahe in der Bewusstlosigkeit, darum hab ich mir jetzt mal eine kleine Spenderpause gegönnt. Aber heute fühl ich mich gut, heute scheint die Sonne, heute kann ich es mal wieder riskieren.

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