Deutscher Meister

20:21 Uhr – Als ob ich geahnt hätte, dass an diesem Ort bald etwas historisches passieren wird, bin ich am vergangenen Freitag durch’s schöne Rheinland und den fast genau so schönen Ruhrpott gefahren – bis nach Dortmund. Dort bin ich direkt zum Stadion gefahren. Den restlichen Ausflug will ich gerne anhand einer kleinen Fotostrecke schildern.

  1. Von der S-Bahn kommend passiert man zunächst das „Stadion Rote Erde„. Im Hintergrund kann man den Signal Iduna Park mit seinem gelben Stahlträger sehen.
  2. Wenn man besonders schlaue Abkürzungen nehmen will, läuft man direkt durch dieses alte Stadion durch. Dort kann man Kindern beim kicken zuschauen. Aus denen muss ja was werden, ich mein, wer im Schatten einer solchen Fußballarena trainiert.
  3. In der Stadionecke ist das Vereinsmuseum „Borusseum“ untergebracht. Um in dieses zu gelangen, muss man durch den kompletten Fanshop pilgern. Da habe ich mich sehr darüber gefreut, für was erwachsene Männer alles Geld ausgeben. Ich habe nichts gekauft, außer einer ermäßigten Eintrittskarte fürs Borusseum.
  4. Dort kann man neben zahlreichen Dingen aus der Geschichte von Borussia Dortmund auch die gewonnen Trophäen bestaunen. Eine der schönsten ist sicherlich die Meisterschale, die ja bekanntlich am Samstag zum siebten Mal gewonnen wurde.
  5. Später habe ich an einer Führung durch den Signal Iduna Park teilgenommen. Die ersten Stationen im Stadiongefängnis und im VIP-Bereich waren weniger prickelnd. Aber das Herz eines Stadions liegt ja bekanntlich im Spielerbereich. Also nichts wie rein, und zwar über genau den Weg, den auch die Mannschaften jeden Spieltag nehmen. Außen, also da, wo man aus dem Bus aussteigt, wird man von Vereinslegenden (und Legendchen) begrüßt,
  6. dann muss man zunächst durch einen wirklich beeindruckenden kleinen Raum, der den Gegenspieler schon mal vermitteln soll, was sie gleich erwartet,
  7. bevor man in die Kabine kommt. Diese erinnert doch sehr an eine städische Allzwecksporthalle, was daran liegen mag, dass sie Baujahr 1974 sind.
  8. Wenigstens gibt es neben stinknormalen Duschen ein Ermüdungsbecken als Bonus.
  9. Aus der Kabine geht es dann durch die Mixed-Zone, also den Bereich, in dem sich die Presse aufhalten darf, in den Spielertunnel, der auf das Spielfeld führt. Auch dieser ist ziemlich eng und unspektakulär. Aber das Spektakel wartet ja am anderen Ende. Links und rechts des Ausgangs stehen die Ersatzbänke. Die sind aus Leder (oder Kunstleder) und wirklich sehr bequem und gut gepolstert. Also ich würde mich als Profi nicht beschweren, wenn ich ständig auf der Bank Platz nehmen müsste.

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