Das Ende naht (immerhin ohne Verletzung)

17:08 Uhr – Ei, ei, ei. Bei einem genaueren Blick in den Kalender zur Planung meiner Lernphase ist mir heute Vormittag aufgefallen, dass ich mich um eine Woche verschätzt habe. Sprich: Die Klausuren kommen um ein paar Tage früher als gedacht. Ich geh trotzdem mal davon aus, dass es noch hinhauen wird, 11 Tage sind es ja noch. Also auch noch genug Zeit für ein Wort zum Tag.

Nachdem ich in seit dem letzten Wort zum Tag das Vergüngen hatte, nach Nürnberg und nach Köln zu Reisen, werde ich jetzt also in die finale Phase gehen. Wenige Tage nach den Klausuren werde ich dann auch die Zelte hier in Passau abbrechen und nach einer kurzen Stipvisite in Mexiko wohl in Köln wieder aufbauen. Dort werde ich nämlich nach momentanem Stand ab April als Praktikant verweilen (falls also wer eine leerstehende Villa in Köln hat – ich könnte drauf aufpassen). Dementsprechend fallen in die finale Phase neben Lernen auch noch Wohnungssuche und Urlaubsplanung. Es ist doch schön, wenn man was zu tun hat.

Auf Fotografien aus Nürnberg und Köln verzichte ich an dieser Stelle, stattdessen will ich lieber einige der „eher unglücklichen Verletzungen“ bei Fußballern aus dem Buch „Fußball unser“ zitieren. Dieses Taschenbüchlein habe ich mir in Köln für die achtstündige Zugfahrt nach Passau gekauft. Leider war es schon vor Frankfurt verschlungen.

  • Santiago Cañizares (FC Valencia)musste 2002 Spaniens WM-Kader verlassen, nachdem er sich im Trainingslager beim Versuch, eine Rasierwasserflasche mit dem Fuß aufzufangen, an einer Scherbe sämtliche Sehnen im großen Zeh durchtrennt hatte.
  • Svein Grondalen (FC Nottinghamshire) verpasste in den Siebzigerjahren ein Länderspiel, nachdem er beim Joggen im Wald mit einem Elch kollidiert war.
  • Torhüter Alex Stepney (Manchester United) renkte sich den Kiefer aus, als er seine Abwehr anschrie.
  • Ramalho (FC Sao Paulo) nahm ein Schmerzzäpfchen irrtümlich oral ein und büßte mit vier Tagen Bettruhe.
  • Charles Akonnor (VfL Wolfsburg) bohrte sich eine Autoantenne ins Nasenloch und verblutete beinahe daran. Das blutstillende Mittel, das er daraufhin einnehmen musste, stand leider auf der Dopingliste: drei Spiele Sperre.
  • Stefan Kuntz (1. FC Kaiserslautern) zog sich beim Aussteigen aus dem Mannschaftsbus einen dreifachen Bänderriss zu.
  • Franz Michelberger (FC Bayern München) holte sich eine Knieprellung, als er im Trainingslager in Israel beim Einsteigen in den Mannschaftsbus von einem Kamel gegen die Stufen gedrückt wurde.
  • Kevin Keegan (Hamburger SV) blieb mit dem Zeh im Ausguss seiner Badewanne hängen, was nicht nur schmerzhaft klingt, sondern auch so schmerzhaft war, dass er mehrere Wochen pausieren musste.

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3 Gedanken zu „Das Ende naht (immerhin ohne Verletzung)

  1. Skurril: VfB-Star Mario Gomez hat sich dermaßen über seinen Innenbandriss geärgert, dass er sich zusätzlich noch einen Handbruch zuzog. Der Angreifer trägt mittlerweile einen Gips. Das bestätigten die Schwaben am Donnerstag.
    (der hatte glaub damals mit seiner hand so fest gegen den medizinkoffer geschlagen…)

  2. Lehrreicher Blogpost. Bereichernd, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

    Kommentar: Mal wieder so ein herrlicher Spam-Beitrag, der einfach viel zu schön ist, um gelöscht zu werden…

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