Buttermilch

12:27 Uhr – Buttermilch hat früher nur meine Oma getrunken und angeblich sei Buttermilch auch in irgendeiner Form gesund. Als Kind fand ich Buttermilch extrem eklig, was aber vielleicht auch schlichtweg an der Vorstellung gelegen haben mag, was sich wohl hinter einem Getränk aus Butter und Milch verbirgt. Natürlich kam ich in den letzten Jahren immer wieder in den Genuss von Fruchtbuttermilch, Buttermilchsorbet oder Cornetto Bottermelk-Zitrone. Alles Dinge, die sehr erfrischend sind und die ich sehr gerne mag (und ich mich bei „Bottermelk“ zudem frage, auf welcher Sprache das was bedeuten soll). Gerade eben dann aber der ultimative Test von reiner Buttermilch. Nun, was soll ich sagen. Sie schmeckt nicht absolut widerlich, aber sie ist auch kein Getränk, zu dem ich aus irgendwelchen Gründen freiwillig greifen würde. Dieses Dickflüssige gepaart mit einem säuerlichen Milchgeschmack muss ich jetzt nicht unbedingt öfter haben (wobei die andere Hälfte des Bechers auch noch getrunken werden will).

Aber zur Sache selbst. Was ist Buttermilch eigentlich? Es ist keine in Milch eingerührte Butter, aber auch nicht weit davon entfernt. Buttermilch ist schlichtweg die Flüssigkeit, die bei der Herstellung von Butter übrig bleibt, genau genommen also ein Abfallprodukt. Dies rechtfertigt den Geschmack wenigstens teilweise. Der gesundheitliche Aspekt von Buttermilch liegt wohl darin, dass sie ziemlich wenig Fett, nämlich maximal 1 Prozent hat. Im Umkehrschluss behaupte ich aber, dass „richtige“ Milch auch denk des Fetts einfach besser schmeckt.

Kurzsteckbrief:

  • Produkt: reine Buttermilch
  • Herstellung: Flüssigkeit der Butterherstellung
  • Behandlung: –
  • Preis pro 100 ml: 5,8 Cent
  • Kalorien pro 100 ml: 38
  • Fett pro 100 ml: 0,6 g
  • Zucker pro 100ml: 4 g

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