Hüa

20:51 Uhr – Ich finde ethnisch nichts falsch daran, Pferdefleisch zu essen. Ich finde es auch okay, Katzen, Hunde, Nilpferde, Riesenameisen, Wolpertinger oder argentinische Rinder zu essen. Ich finde, das sollte jeder nach seinem Gusto handhaben – oder nach entsprechenden religiösen Überzeugungen. Ich persönlich stehe nicht so auf Pferdesalami, aber so einen schönen Sauerbraten habe ich glaub noch nie probiert. Natürlich kann man es nicht für gut heißen, dass Fleisch, von welchem Spender auch immer, mit Medikamenten durchsetzt ist, die der Gesundheit des Menschen schaden. Ich will zwar gar nicht wissen, wie viele Antibiotika-Puten man essen muss, damit das wirklich was macht. Aber muss ja nicht sein. Was gar nicht geht ist natürlich die falsche Deklarierung von Lebensmitteln. Wo Rind draufsteht soll auch Rind drin sein. Ich will ja auch keine Pferdesalami kaufen und die ist dann aus Meerschweinchen. Das geht nicht. Aber wie man das auch alle dreht und wendet, hin und herschiebt und von allen drei Seiten der Medaille betrachtet: Das alles ist nicht das große Problem des aktuellen „Lebensmittelskandals“. Nein. Das eigentliche Problem ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Fertig-Nudelgerichte kaufen. Von mir aus könnte da statt Rinderfleisch auch Arsen drin sein. Mir doch Wurst.

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