Fehr'sche Talentschmiede

22:55 Uhr – Für den örtlichen Fußballverein bedeutet es selten etwas Gutes, wenn sich mein Zuzug in die Stadt anbahnt. Der 1. FC Köln musste einst in die zweite Liga, Hercules Alicante ebenfalls, den FC Kempten hat es bis in die Bedeutungslosigkeit gespült und der VfR Aalen ist pünktlich zu meiner Ankunft in der Dritten Liga gelandet (vielleicht zieh ich bald mal nach München…). Aber das ist ja immerhin noch Profifußball. Als fußballinteressierter Neubürger bin ich deshalb am Samstagvormittag zur offiziellen Mannschaftspräsentation gegangen. Dort dann die doch ganz schön große Überraschung: Wird dort tatsächlich als Neuzugang mit der Rückennummer fünf ein gewisser Fabian Menig vorgestellt. Vom SC Freiburg kommender junger Abwehrspieler. Und zu Schulzeiten einer meiner Schützlinge aus der Fußball-AG. Zum einen freut mich natürlich, dass es tatsächlich einer dieser chaotischen Jungs in den bezahlten Fußball geschafft hat (ich weiß, mein Anteil daran liegt ungefähr bei unter null), zum anderen finde ich es aber einfach mal wieder extrem witzig, wie klein die Welt ist. Da sich die VfR-Begeisterung und die Professionalität in Aalen in Grenzen hält – oder um es anders auszudrücken: Der Verein sehr volksnahe ist – konnten wir dann auch direkt ein kleines Schwätzchen halten. Am Abend habe ich mir dann noch den Testkick gegen die 2. Mannschaft des FC Augsburg angeschaut. Ich denke, ich muss jetzt im nächsten halben Jahr ein bisschen VfR-Fan werden. Die haben auch echt ganz schöne Trikots. Nur die goldenen Rückennummern stören mich etwas.

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